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07.11.2016 - Sonderpreis des VDI

Wir freuen uns, auch in diesem Jahr einen Sonderpreis in der Kategorie 'Leichtestes Fahrzeug des Wettbewerbs' vergeben zu können. Der Sonderpreis wird vom VDI gesponsort. Es wird das Fahrgewicht aller Fahrzeuge bewertet, die erfolgreich am Hauptwettbewerb und dem Junior-Cup teilnehmen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle beim VDI für das Sponsoring des Sonderpreises.


Ab sofort ist die Anmeldung zum Carolo-Cup 2017 möglich. Interessierte Teams können sich unter Link bis zum 15.11.2016 anmelden. Bis zum 16.12.2016 besteht die Möglichkeit einer verspäteten Anmeldung gegen eine erhöhte Anmeldebebühr.


17.10.2016 - Regelwerk 2017

Das Regelwerk für den Carolo-Cup 2017 ist ab sofort online verfügbar. Link

In diesem Jahr gibt es eine Vielzahl von Veränderungen, sodass wir ein ausgiebiges Studium des neuen Regelwerks empfehlen.


22.08.2016 - Carolo-Cup 2017

Der Carolo-Cup 2017 wird am Dienstag, 07. Februar 2017 im großen Saal der Stadthalle Braunschweig stattfinden. Am Montag, den 06. Februar, sind die teilnehmenden Teams eingeladen, am Freien Training teilzunehmen.


Wir Bedanken uns schon jetzt herzlich bei der Stadt Braunschweig, dem Team der Stadthalle und dem Präsidium der TU Braunschweig für die Unterstützung bei der Realisierung des nächsten Carolo-Cups.


Modellfahrzeuge zeigten ihr autonomes Fahrkönnen

„Carolinchen“, „Hyperion“ und „Simba“ aus Braunschweig und Aachen heißen die drei besten autonomen Modellfahrzeuge des diesjährigen Carolo-Cups der Technischen Universität Braunschweig. 15 studentische Teams aus ganz Deutschland und ein Team aus Göteborg trugen zwei Tage lang in der Braunschweiger Stadthalle mit ihren selbst entwickelten und autonom fahrenden Mini-Fahrzeug den Wettkampf aus. Das Braunschweiger Team „crazy dancing little caroline“ (CDLC) fuhr nach drei Vizemeisterschaften beim 9. Carolo-Cup souverän an die Spitze. Mit „Hyperion“ kam das Team GalaXIs der RWTH Aachen auf den zweiten Rang vor dem zweiten Braunschweiger Team den ISF Löwen mit „Simba II“.

Fast 600 Zuschauer konnten erstmals in der Braunschweiger Stadthalle das Finale auf dem knapp 90 Meter langen Parcours mitverfolgen. Der große Zuschauerzuspruch und die steigende Anzahl der teilnehmenden Teams machte einen Wechsel von der Aula der TU Braunschweig notwendig. Die Modellfahrzeuge im Maßstab 1:10 orientieren sich mit Hilfe von Kameras. Sie erkennen die vor dem Fahrzeug liegende Strecke und leiten die Kamerabilder dem Rechner mit der entsprechenden Software im Fahrzeug weiter. So gelingt es den Roboterfahrzeuge selbstständig die Fahrspur zu halten, die Geschwindigkeit entsprechend der Strecke anzupassen und in die richtige Richtung zu lenken.

Das Braunschweiger Team CDLC zeigte die ausgeglichenste Leistung in allen Disziplinen. Es parkte souverän rückwärts ein, war schnell und fast fehlerfrei auf der knapp 90 Meter langen Rennstrecke unterwegs, wich sicher Hindernissen aus und meisterte gekonnt die Vorfahrtsregelungen an Kreuzungen. „Unsere Technik lief bereits in der Vorbereitung sehr stabil, so waren uns in diesem Jahr sehr sicher mit „Carolinchen“ eine gute Platzierung einzufahren. Während des Wettkampfs haben wir „Carolinchen“ optimal auf die Strecke eingestellt und eine tolle Performance abgeliefert“, freut sich Marcel Rose.

Der Niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies, der den Wettbewerb in der Stadthalle verfolgte, war begeistert von der Leistung der Studierenden: „Den Studierenden zuzuschauen und von ihnen zu erfahren wie sie Herausforderungen des autonomen Fahrens technisch umgesetzt haben und mit welchen Strategien sie angetreten sind, macht richtig Spaß.“

Mirco Kugelmeier vom Team GalaXIs zeigte sich sehr zufrieden mit dem zweiten Platz. Nach dem neunten Rang nach ihrer Präsentation des Konzeptes, starteten die Aachener auf der Rennstrecke ihre Aufholjagd. „Wir sind super zufrieden, dass wir mit „Hyperion“ praktisch so überzeugen konnten.“

Den dritten Platz belegte das zweite Braunschweiger Team ISF Löwen mit Fahrzeug „Simba II“. Der Letztplatzierte des Vorjahres, wollte in diesem Jahr zeigen, was sie können und hat sich 12 Monate intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. „Unser Ziel schnell zu fahren, und wenig Fehler zu machen, haben wir optimal erreicht. Schade, dass wir beim Einparken gepatzt haben, sonst hätten wir uns noch weiter vorn platzieren können“, so Robert Hartung.

Prof. Thomas Form vom Organisationsteam des Instituts für Regelungstechnik ist in diesem Jahr besonders vom Können der Studierenden beeindruckt und sieht eine große Leistungssteigerung der Teams. „Besonders der Weg zum Finale ist das Ziel des Carolo-Cups. Der Zeitaufwand der Studierenden oft mit mehreren tausend Arbeitsstunden ist enorm. Die Studierenden lernen bestens ganzheitlich und praxisnah das Thema „autonomes Fahren“, Teamarbeit und Projektmanagement kennen.“

Die Siegermannschaften konnten sich über ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro freuen. Das CDLC Team erhält für den Sieg 5.000 Euro. Die Zweit- und Drittplatzierten bekommen 3.000 bzw. 2.000 Euro.

An dem gleichzeitig ausgetragenen Junior-Cup, an dem sich Teams, die das erste Mal am Start sind mit weniger komplexen Aufgaben messen, nahm nur das Team „Querlenker“ der Hochschule Karlsruhe teil. Die Studierenden, die sich über ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro freuen konnten, überzeugten mit ihrem Fahrzeug und wollen nächsten Jahr beim Carolo-Cup starten.

Der mit 500 Euro dotierte Sonderpreis des VDI für das leichteste Fahrzeug ging an das Team NaN der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Ihr leichtes autonomes Kraftfahrzeug „Lak-XU 4000“ brachte nur 1,85 Kilo auf die Waage.

Quelle: Pressestelle Braunschweig

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